Auf den Regen folgt Sonnenschein..(F-Jugend)

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SV Saxonia Bernsbach – Lugauer SC – 4:1 (3:1)

Lugauer SC – Oelsnitzer FC 1 – 7:3 (1:2)

Nachdem die F-Junioren am vorherigen Wochenende, auch aufgrund einer schwachen zweiten Hälfte, bei der SV Saxonia aus Bernsbach mit 1:4 unterlegen war, sollte das Spiel am 12.10.2019 gegen den Oelsnitzer FC I zumindest von den Vorzeichen her anders ablaufen.

Mussten wir uns in Bernsbach noch beim eigenen, glänzend aufgelegten Torwart bedanken, dass wir noch relativ glimpflich davon gekommen waren, so sollte sich dieses Spiel wieder zu unseren Gunsten neigen, zumindest was unsere Erwartungen anbelangte. Wir hatten uns alle einiges vorgenommen gegen den Ortsnachbarn. Aber spätestens zur Halbzeit des Spiels wurden alle von der Realität eingeholt. Aber dazu später mehr.

Nachfolgend eine Zusammenfassung für das Spiel gegen SV Saxonia Bernsbach vom Samstag 05.10.2019. Für den Lugauer SC liefen auf: Laurenz (TW), Aaliyah (K), Sarah, Maureen, Carlo, Constantin, Jonas, Erik, Benjamin und Lennox.

Torfolge: 0:1, 6. Min. ; 1:1, 12. Min ; 2:1, 17. Min. ; 3:1, 19. Min. und das 4:1 in der 24. Minute.

Das Spiel fand unter den widrigsten Bedingungen statt, 5 Grad und ergiebiger Dauerregen. Dies soll aber in keinster Weise als Ausrede herhalten. Die Bernsbacher hatten die vorherrschenden Gegebenheiten viel besser angenommen. Aber solche Tage gibt es einfach. Da gilt es wieder aufzustehen und es beim nächsten mal wieder besser zu machen.

An dieser Stelle auch ein großes Lob an die mitgereisten Schlachtenbummler für das standhafte Ausharren und die somit wichtige moralische Unterstützung der Akteure.

Aber nun zum Spiel vom Samstag, 12.10.2019, gegen unsere Ortsnachbarn, den Oelsnitzer FC I. Die Oelsnitzer, welche im bisherigen Saisonverlauf noch ohne Punktgewinn geblieben sind, sollten über die gesamte Spielzeit eine couragierte und überaus ansprechende Vorstellung darbieten.

Für den LSC traten an: Jonas (TW), Sarah (K), Maureen, Aaliyah, Ferdinand, Constantin, Benjamin, Carlo, Lennox und Danielle-Sophie.

Wir hatten vom letzten Wochenende noch etwas gut zu machen und so zeigten wir auch gleich nach Spielbeginn, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten, um wieder etwas Selbstvertrauen zu tanken. Die ersten Chancen ließen auch nicht lange auf sich warten. Aber leider waren wir im Abschluss zu unpräzise und dadurch ließen wir eine frühzeitige Führung liegen.

Aus diesem Grund machte sich auch bereits in der frühen Anfangsphase Unmut in unseren Reihen breit, was zu diesem Zeitpunkt des Spiels und beim Stande von 0:0 natürlich nicht gerade förderlich war. In der 7. Spielminute gingen wir dann dennoch mit 1:0 in Führung. Und ein jeder dachte, dass nun unsere gewohnte Sicherheit Einzug hält und wir einen sicheren Sieg nach Hause fahren können. Aber leider hatten wir dann gleich eine Spielminute später Tag der offenen Türe. Und die Oelsnitzer konnten völlig unbedrängt zum 1:1 einnetzen. Wiederum eine Minute später, Spielminute 9., gelang den nun stürmenden Gästen sogar das 1:2 und keiner wusste so richtig, wie ihm gerade geschieht. Wir waren einfach zu weit weg vom Gegner, kamen überhaupt nicht mehr in die Zweikämpfe und stellten sogar eine unserer Stärken, die Laufarbeit, nahezu komplett ein. In dieser Phase des Spiels, welche bis zum Halbzeitpfiff andauern sollte, waren wir bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht auf dem Platz. Die allgemeine Verunsicherung war förmlich greifbar und die Erinnerungen an das vorherige Spiel gegen Bernsbach kamen und bahnten sich den Weg in unsere Köpfe. Einfache Ballverluste im Spiel nach vorn, missglückte Klärungsversuche in die Füße des Gegners, überhastete Abschlüsse in Torraumnähe und viele hängende Köpfe prägten nun das Spielgeschehen auf unserer Seite. Und wir konnten vom Glück sagen, dass die nun glänzend aufgelegten Gäste die ein oder andere großartige Chance ungenutzt ließen. So ging es mit diesem 1:2 Rückstand in die Pause.

Und man musste spätestens nun feststellen, dass der Großteil unserer Mannschaft dieses Spiel von der Einstellung her dann doch zu lasch angegangen ist. Obwohl im Vorfeld mehrfach gewarnt und darauf hingewiesen wurde diesen Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen. Wir hatten nun erst einmal mentale Aufbauarbeit zu leisten und mussten die hängenden Köpfe unserer Mannschaftsmitglieder wieder aufrichten.

Die zweite Hälfte begann und man merkte den Gästen aus Oelsnitz an, dass Sie durch diese guten ersten 20 Minuten an den nun nahen ersten Saisonsieg glaubten. Sie versuchten, uns also gleich wieder unter Druck zu setzen. Aber durch eine personelle Umstellung im Abwehrverbund standen wir nun etwas stabiler und der schmerzlich vermisste Kampfgeist kehrte auch wieder zurück in unsere Reihen. Aus dieser nun sicher stehenden Abwehr heraus kamen wir durch schnell vorgetragene Gegenstöße auch selbst wieder zu gefährlichen Abschlussaktionen. Und durch einen Doppelschlag in den Spielminuten 24. und 25. drehten wir das Spiel und führten nun wieder mit 3:2. Doch wiederum nur eine Minute später kamen die verbissen kämpfenden Gäste wieder zurück und erzielten das 3:3. Aber nun war auf einmal etwas anders als im ersten Durchgang. Wir ließen uns durch dieses abermalige Gegentor nicht aus der Bahn werfen, sondern spielten weiter zielgerichtet nach vorn. Die Leichtigkeit war auf einmal zurück und somit auch das Momentum auf unserer Seite. Angetrieben durch diese nun unbändige Moral konnten wir in der 31. Spielminute das umjubelte 4:3 erzielen. In den Spielminuten 34. und 35. konnten wir mit zwei Toren am Stück auf 6:3 davon ziehen. Nun waren die Oelsnitzer nicht mehr in der Lage zurück zu kommen und man konnte die letzten Spielminuten etwas entspannter verfolgen. In der Schlussminute erzielten wir dann noch den Endstand zum 7:3.

Das Spiel wurde dank einer guten zweiten Hälfte mit 7:3 gewonnen. Und wir wissen nun, dass wir auch bei Rückschlägen stark zurück kommen können. Ein Lob für diesen Willen und den Kampfgeist an alle Beteiligten. Derzeit rangieren wir auf Tabellenplatz 4 (von neun Teams). Und es wäre toll wenn wir diesen Platz über die Winterpause inne hätten. Durch die überaus enge Tabellenkonstellation ist am letzten Hinrundenspieltag zwischen Platz drei und sechs noch alles möglich.

Nun folgt, aufgrund der Herbstferien, eine dreiwöchige Spielpause, ehe wir am 02.11.2019 mit einem Auswärtsspiel beim SV Auerhammer die Hinrunde abschließen. Bis dahin eine schöne Zeit und Glückauf. (MN)

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